Das Gebäudeinformationssystem GEKIS erfasst, verwaltet und analysiert bauphysikalische Daten großer Gebäudebestände. Durch die dynamische Analysefunktion kann der Anwender, ohne eine detaillierte Berechnung der Energieeinsparverordnung EnEV, unterschiedliche Instandsetzungsszenarien energetisch evaluieren. Die Generierung von bauphysikalischen Gebäudedaten, wie in Abb. 6 dargestellt, erfolgt durch die Implementierung des von Loga et al., 2005  entwickelten Kurzverfahrens. Infolge dessen kann der Energiebedarf anhand, im Datenbestand des Anwenders stets vorhandener Informationen, abgeschätzt werden.

 

Abb. 6 Tabellarische Darstellung der generierten bauphysikalischen Gebäudedaten

Dieses Kurzverfahren verfolgt das Ziel, Vereinfachungen in der Datenaufnahme zu realisieren und somit den Aufwand energetischer Bilanzierungen und Klassifizierungen größerer Gebäudebestände zu reduzieren. Es gliedert sich in drei Teilbereiche der Datenaufnahme, die jeweils Ergebnisse für die notwendigen Inputparameter von Energiebedarfsberechnungen liefern. Dieses sind